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Ja, wir sind ein weiterer Online-Musikladen – ein Manifest


Die Zeiten ändern sich und der Musikmarkt wird immer fragmentierter. Künstler können ihre Musik nicht mehr wie in den 1980er oder 1990er Jahren verkaufen, es sei denn, sie werden von sehr großen Labels gesponsert. Sie haben viel Geld im Rücken und haben in den letzten Jahrzehnten dafür gesorgt, dass sie durch ihren großen Einfluss und ihr großes Geld auch die Kontrolle über den Verkauf auf Plattformen und Streaming-Portale haben. Zumindest scheinen sie auch für bestimmte Richtlinien verantwortlich, die diese Plattformen eingerichtet haben. Diese heiligen Regeln werden von mindestens einem großen Online-Musikunternehmen aufgestellt und von anderen großen Online-Musikshops (teilweise) übernommen. Es scheint, dass durch Befolgung dieser eher inoffiziellen „Gesetze“ im Online-Musikmarkt Distributoren, Musiklabels, Managements, Verlage oder Musiker zu einem bestimmten Stil ihrer Produkte geführt werden sollen. Große Musikplattformen kümmern sich zu stark um die Dinge, für die normalerweise Labels oder Verlage zuständig sind. Dafür müssen sie Richtlinien befolgen, die oft dem eigentlichen Sinn des künstlerischen Produkts entgegen stehen. Damit fällt auch irgendwann die Existenzberechtigung von Labels oder Verlagen weg, die den Künstler als Künstler vermarkten sollen oder wollen. Folgt man diesen aufgestellten Regeln nicht, werden die Produkte ausgeschlossen und werden von Anfang an verbannt. In der Tat wird es als existenzbedrohend angesehen, wenn man in etablierten Online-Musikshops nicht aufgeführt wird - wenn du gegen die Richtlinien oder vielmehr gegen das „Gesetz“ verstößt, bist du draußen und dein Produkt wird dort nicht aufgeführt! Keine wirkliche Erklärung und keine Hilfe, denn die Richtlinien werden willkürlich ausgelegt. Und so kann man denken: „Oh mein Gott. Ich kann nicht das Geld verdienen, das ich verdienen soll, wenn meine Musik dort nicht aufgeführt ist! Die Leute werden meine Musik nicht hören!“ Du befolgst also die Regeln und diskutierst stattdessen mit deinen Künstlern und deinen Grafikern.


Wir haben diese quasi gesetzmäßigen Richtlinien schon eine ganze Weile befolgt. Und zumindest sind wir und unsere Distributoren davon frustriert. Einerseits scheint es gut zu sein, dass bestimmte Begriffe oder Wörter oder Phrasen nicht mehr akzeptiert werden. Es ist jedoch nicht in Ordnung, einen Künstler zu zwingen, seinen Namen zu ändern, da der Musikdienst diesen für zu „generisch“ hält. Oder Grafikdesigner und wahrscheinlich Maler dazu zu zwingen, das Cover wieder zu ändern, weil es Schriftzüge oder Buchstaben enthält, die nicht in den Metadaten (d. H. Produktinformationen) der Veröffentlichung angegeben wurden. Noch ein Beispiel: Einzelne neue Musiktitel werden auf unter 11 Minuten begrenzt. David Bowie hatte zum Beispiel Probleme, als er die Single „Blackstar“ veröffentlichen wollte, die für eine der großen Musikplattformen mit 13 Minuten zu lang war. Also musste er das großartige Musikstück bearbeiten, um mindestens 2 Minuten kürzen und konnte es dann erst dort veröffentlichen.


Ein solches Verhalten der Musikdienste ist wirklich ein Eingriff in die künstlerische Freiheit, der von Musikern, Künstlern, Labels und Verlegern nicht mehr toleriert werden darf! Die Frage ist auch, ob hier nicht das Urheberrecht dem Wettbewerbsrecht geopfert wird?


Musiker und Designer, Maler und Bildhauer sowie alle Mitarbeiter von Labels und anderen Musikunternehmen sollen wieder zur Kunst zurückgeführt werden, weg von der Kommerzialität, die die Kunst zunichte machen kann. Dabei begann Musik für uns alle in der Kunst – sie haben sich immer ergänzt. Musik und Kunst sollten weiter Hand in Hand gehen - mit Liebe zur künstlerischen Freiheit.


Online-Musikläden mit starren bzw. willkürlich ausgelegten Richtlinien töten aber die Kunst und die künstlerische Freiheit in der Musik.


Deshalb haben wir uns entschlossen, einen eigenen Online-Musikshop ohne diese strengen Richtlinien einzurichten. Uns steht es frei, auf unsere Cover zu schreiben, was wir wollen, Musik in unserem Stil zu kreieren. Wir wollen Kunst und guter Musik wieder ein Zuhause geben.

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